Mit Schirmherrn Christian Vogel
Spargel- und Gemüsesaison im Knoblauchsland eröffnet

Bei kühlen Temperaturen und Sonnenschein freute sich Schirmherr Christian Vogel im April 2019 über seinen ersten Spargelstich auf dem Spargelfeld von Heinz Lehneis. Vogel dankte der regionalen Landwirtschaft und hob die Bedeutung des Knoblauchslandes für die Metropolregion Nürnberg hervor.
Unter fachkundiger Anleitung durch Johannes Höfler (Gemüseerzeugerverband), Peter Höfler (BBV-Kreisobmann), Josef Hofbauer (AELF Fürth, Abteilung Gartenbau) und Spargelprinzessin Evamarie Sippel holte der bekennende Spargelliebhaber und 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg die ersten Spargelstangen ans Tageslicht. Vom Quietschen der frischen Stangen überzeugte er sich gleich auf dem Feld.
Viele regionale Produkte bereits erhältlich
Dank moderner Anbautechniken und dem Einsatz von Verfrühung und Unterglas-Anbau gibt es schon Mitte April eine große Palette an regional erzeugten Produkten. Nicht nur der Spargel habe jetzt Saison, auch Rettich und Radieschen, Salate, Gurken, Tomaten und Paprika kommen im Knoblauchsland frisch aus der Erde und auf den Tisch, erklärte Johannes Höfler zur Eröffnung der Spargel- und Gemüsesaison 2019 im Knoblauchsland. Dass Artenschutz und Gemüsebau sich nicht ausschließen, müsse aber noch stärker nach außen kommuniziert werden.
Die Spargelanbaufläche hat sich in Bayern in den letzten 30 Jahren verzehnfacht, der Ertrag pro Hektar verdoppelt.
"Das ist ohne Verfrühung unter Folie nicht möglich. Der CO2-Fußabdruck von Import-Spargel ist immerhin um das 20-fache größer als bei heimischen Spargel", erklärte Josef Hofbauer vom AELF Fürth, Abteilung Gartenbau.
Wann ist Spargel frisch?
Frische Schnittflächen, das "Quietschen" und Brechen der Stangen – das sind für die Spargelprinzessin Eva-Maria Sippel die Zeichen frischer regionaler Ware.
Herausforderungen für Anbauer
Herausforderungen für den Gemüsebau gebe es indes genug, so BBV-Kreisobmann Peter Höfler: Auf kommunaler Ebene (Bauland und Ausgleichsflächen), auf Landes- und Bundesebene vor allem durch die Anforderungen an die Biodiversität, die Düngeverordnung, Mindestlöhne, die schwierige Situation bei Pflanzenschutzmittelzulassungen in Sonderkulturen und den mittlerweile hohen bürokratischen Aufwand für die Betriebsleiter. Den Wasserverband Knoblauchsland und die Fachschule für Gemüsebau am AELF in Fürth sieht er als wichtige Standortvorteile für die Region.
Spargel variantenreich zubereiten
Rainer Mörtel beeindruckte im Anschluss die geladenen Gäste mit einer Spargelvariante mit Käse und Speck auf Sauerrahm – Kartoffeln und ermutigte die Gäste, das Edelgemüse auch mal zu frittieren oder karamellisieren.
Allen Rednern und Gästen war wohl ein Wunsch gemein: Leckeren Spargel und frisches, gesundes Gemüse aus dem Knoblauchsland direkt auf den Teller – möglichst ohne Wetterkapriolen und zu fairen Preisen.